Beratung
Kostenlose Beratung zu Hilfsmitteln, Anträgen, Beruf und Alltag – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.
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In Deutschland gibt es ein dichtes Netz aus Beratungsstellen, Selbsthilfe und Rehabilitation für Menschen mit Sehbehinderung. Hier finden Sie die richtige Stelle für Ihre Frage.

Kostenlose Beratung zu Hilfsmitteln, Anträgen, Beruf und Alltag – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.
Austausch mit Menschen, die Ähnliches erleben – vor Ort, am Telefon und online.
Mobilitätstraining, Lebenspraktische Fähigkeiten, Low-Vision-Training und berufliche Reha.
Schule, Studium, Braille lernen, Computer- und Smartphone-Kurse sowie Hörbüchereien.
DBSV und Landesvereine, Fach- und Selbsthilfeverbände sowie Sozialverbände im Überblick.
Notruf, ärztlicher Bereitschaftsdienst, TelefonSeelsorge und weitere kostenlose Hilfetelefone.
Akute Hilfe: Bei plötzlichem Sehverlust, Lichtblitzen, einem „Vorhang“ vor dem Auge oder starken Augenschmerzen sofort eine Augenklinik aufsuchen oder den Notruf 112 wählen. In seelischen Krisen hilft die TelefonSeelsorge rund um die Uhr kostenlos unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
Die Landesvereine des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) beraten kostenlos, oft durch selbst betroffene Beraterinnen und Berater. Speziell für Menschen mit einer Augenerkrankung gibt es das Angebot „Blickpunkt Auge“. Bei Anträgen helfen auch die Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB).
Den Antrag stellen Sie beim Versorgungsamt beziehungsweise der in Ihrem Bundesland zuständigen Behörde, in vielen Ländern auch online. Legen Sie aktuelle augenärztliche Befunde mit Sehschärfe und Gesichtsfeld bei. Das Amt stellt den Grad der Behinderung (GdB) und die Merkzeichen fest. Ausführliche Anleitung.
Vor allem Bl (blind), H (hilflos), B (Begleitperson), G (erheblich beeinträchtigt im Straßenverkehr) und RF (Ermäßigung des Rundfunkbeitrags, bei Sehbehinderung ab einem GdB von 60). Welche Merkzeichen zuerkannt werden, hängt vom Einzelfall ab.
Über die Landesvereine des DBSV, über PRO RETINA (Netzhauterkrankungen) und über die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Selbsthilfe (NAKOS), die eine bundesweite Suche anbietet. Zu den Selbsthilfegruppen.
Blinden- und Sehbehindertenvereine, EUTB-Stellen und Selbsthilfegruppen beraten kostenlos – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.