Unsere Geschichte
2020 änderte sich unser Alltag abrupt: Mein Vater Hans verlor durch eine Thrombose im Auge sein Sehvermögen – innerhalb weniger Stunden, ohne Vorwarnung, ohne vorherige Erkrankung. Was folgte, war ein Chaos aus Arztterminen, Anträgen, Hilfsmittelverschreibungen und dem Versuch, den Alltag neu zu erfinden.
In den ersten Monaten fehlten vor allem verständliche, gut sortierte Informationen zu Hilfsmitteln, Rechten und praktischen Schritten. Es gab medizinische Fachartikel, Behördenformulare und Hersteller-Werbung – aber keinen Ort, der alles zusammenführte und in klaren Worten erklärte.
Aus dieser Erfahrung entstand Sehbehinderung.net. Wir begannen mit einer kleinen Sammlung von Tipps, die Hans im Alltag erprobt hatte. Bald kamen Produkttests hinzu, dann Rechtshinweise, dann ein Blog mit Erfahrungsberichten. Jeder Artikel wurde von Betroffenen gelesen, kommentiert und verbessert.
Mittlerweile ist aus einem Familienprojekt eine Plattform gewachsen, die monatlich Tausende Menschen erreicht. Jedes Feedback fließt in die Weiterentwicklung ein – denn nur wer selbst betroffen ist, weiß, wo es im Alltag wirklich hakt.
