Beratung
Kostenlose Beratung zu Hilfsmitteln, Anträgen, Beruf und Alltag – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.
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Lernen ist mit Sehbehinderung in jedem Alter möglich – von der Frühförderung über Schule und Studium bis zum Braille- oder Smartphone-Kurs im Ruhestand.

Die Deutsche Blindenstudienanstalt ist ein Kompetenzzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen: mit Gymnasium und Internat, Beratung zu Studium und Beruf, Reha-Angeboten und der Produktion von Braille- und Hörmedien.
Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf vernetzt Studierende, bietet Mentoring und Weiterbildung.
Jede Hochschule hat Beauftragte für Studierende mit Behinderung. Sie helfen bei Nachteilsausgleichen in Prüfungen und bei barrierefreien Lernmaterialien. Mehrbedarfe im Studium wie Assistenz oder Hilfsmittel werden in der Regel über die Eingliederungshilfe finanziert.
Braille – die Punktschrift – lohnt sich nicht nur für vollständig blinde Menschen. Schon Kurzschrift-Kenntnisse helfen beim Beschriften von Dosen, Ordnern oder Medikamenten. Kurse bieten die Blinden- und Sehbehindertenvereine, Rehabilitationslehrkräfte und einige Volkshochschulen an; es gibt auch Fernkurse mit Braille-Material per Post.
Blindenhörbüchereien verleihen kostenlos Hörbücher im DAISY-Format sowie Bücher in Braille. Der Katalog von Medibus verzeichnet die Bestände der Blindenbüchereien im deutschsprachigen Raum; eine der großen Einrichtungen ist dzb lesen in Leipzig. Wie die Anmeldung funktioniert, erklärt der Beitrag Barrierefreie Bücher.
Blinden- und Sehbehindertenvereine, EUTB-Stellen und Selbsthilfegruppen beraten kostenlos – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.