Museen barrierefrei erleben
Immer mehr Museen bieten spezialisierte Führungen für blinde und sehbehinderte Besucher an. Tastführungen, Audioguides mit detaillierten Beschreibungen und taktile Pläne machen Exponate erlebbar.
- Tastführungen: Originale Exponate oder taktile Reproduktionen ertasten – z. B. im Städel Museum Frankfurt (regelmäßige Tastführungen zu Wechselausstellungen) oder im Deutschen Museum München („Begreifen & Verstehen"-Programm).
- Audioguides: Spezielle Audio-Touren mit detaillierten Bildbeschreibungen nutzen – viele Häuser bieten kostenlose Leihgeräte oder Apps für das Smartphone an.
- Taktile Museumspläne: Reliefförmige Grundrisse zur Orientierung im Gebäude – vorab beim Besucherservice anfragen.
- Begleitperson kostenlos: Bei anerkannter Sehbehinderung (GdB ≥ 50 mit Merkzeichen „B") erhält die Begleitperson freien Eintritt in nahezu allen deutschen Museen.
- Vorab-Informationen: Ausstellungstexte und Raumpläne vor dem Besuch von der Museumspage herunterladen oder als Word-Datei anfordern.
- Spezielle Programme: Das柏林ische Thema „Blindenmuseum" oder das Blinden-Museum in Hannover bieten Dauerausstellungen speziell für taktile Wahrnehmung.