Mobilitätstraining
Langstocktechnik, sichere Wege und Straßenquerung lernen – und wie die Krankenkasse das Training bezahlt.
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Mobilität & Reisen
Orientierung heißt: wissen, wo ich bin, wohin ich will und wie ich dorthin komme. Ohne oder mit wenig Sehvermögen übernehmen Gehör, Tastsinn und eine gute Planung diese Aufgabe.
Wer sich ohne Sehen orientiert, baut Schritt für Schritt eine Vorstellung der Umgebung auf. Wichtig sind feste Bezugspunkte, sogenannte Landmarken: eine Hausecke, ein Briefkasten, der Wechsel von Pflaster zu Asphalt, der Geruch einer Bäckerei oder das Geräusch eines Brunnens. Aus ihnen und den Richtungen dazwischen entsteht eine Wegbeschreibung, die man sich merken kann – etwa „am Ende der Hauswand rechts, nach dem Gullydeckel noch zwanzig Schritte bis zur Haltestelle“.
Alle Hilfen funktionieren am besten zusammen mit einem soliden Training. Wie Sie dieses beantragen, lesen Sie unter Mobilitätstraining.
Blinden- und Sehbehindertenvereine, EUTB-Stellen und Selbsthilfegruppen beraten kostenlos – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.