Sicherheit im Haushalt
Stolperfallen beseitigen, Stufen markieren, Warnmelder und ein Notfallplan für zu Hause.
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Alltag
Gutes Licht, klare Kontraste und freie Wege machen die eigene Wohnung sicherer und den Alltag leichter. Vieles lässt sich mit wenig Aufwand umsetzen – für größere Umbauten gibt es Zuschüsse.
Smarte Lampen, Steckdosen, Thermostate und Rollläden lassen sich per Sprache oder App bedienen – ohne kleine Schalter und Displays. Rauch- und Wassermelder mit Benachrichtigung aufs Smartphone und eine Video-Türklingel, die ansagt, wer klingelt, erhöhen die Sicherheit. Mehr im Beitrag Sprachsteuerung im Alltag.
Bei einem Pflegegrad beteiligt sich die Pflegekasse mit bis zu 4.180 Euro je Maßnahme an wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. Außerdem gibt es Förderkredite der KfW für altersgerechtes Umbauen und in einigen Bundesländern und Kommunen eigene Programme. Hilfsmittel wie Lupen oder sprechende Geräte laufen über die Krankenkasse.
Kleine, rückstandsfrei entfernbare Markierungen wie Klebepunkte oder Kontrastband sind in der Regel unproblematisch. Für bauliche Veränderungen, etwa Handläufe oder feste Leuchten im Treppenhaus, brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters. Menschen mit Behinderung haben nach § 554 BGB grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass der Vermieter angemessene bauliche Veränderungen erlaubt.
Blinden- und Sehbehindertenvereine, EUTB-Stellen und Selbsthilfegruppen beraten kostenlos – oft von Menschen, die selbst sehbehindert sind.